#querbeet: Wandel im Tourismus – digital und interkulturell

Digitalisierung und Interkulturalität: Zwei Themen, die uns jetzt und zukünftig beschäftigen werden und einen starken Einfluss auf die Gesellschaft und die Arbeitswelt haben. aber was bedeutet dieser Wandel für die Tourismusbetriebe, die Menschen und die Berufe darin?

Mit diesen Fragen haben wir uns im Saalbacher Hof in Saalbach-Hinterglemm beschäftigt. Moderiert von der wunderbaren Elfi Geiblinger.

Gekommen und geblieben: Über die Zeit und ihre Erfahrungen
Jacky Hasenauer, eine starke Frau aus Bosnien berichtete über ihr Leben, ihre  Flucht in den 90igern, ihre ersten Arbeitsschritte als Zimmermädchen in Saalbach-Hinerglemm und ihr jetziges Tun als Hotelchefin des „Unterschwarzachhof“.

Mehdi Hosseini, ein junger engagierter Mann aus Afghanistan erzählte über sein Ankommen in Salzburg. Zu Beginn wusste er weder wo er ist, noch kannte er die Sprache oder Kultur. Sieben Jahre später darf er als Koch den Titel „Lehrling des Jahres 2017“ tragen und mit abgeschlossener Kochlehre seiner Kreativität in einem Salzburger Hotel freien Lauf lassen.

Rudi Pichler aus dem Pongau darf bereits als Haubenkoch brillieren. Sein Engagement führte ihn ins Reich des Films und tourt nun mit dem Film „Lehrling der Zeit“ durch die Österreichischen Kinos und veranstaltet Kochevents. Wir stellten ihm die Frage, wie sich der Beruf des Lehrlings veränderte und was den jungen Menschen im Tourismus erwartet.

Gegenwart und Zukunft für den Tourismus: Herausforderungen und Chancen

Mag.a Isabella Dschulnigg-Geissler, Hotelchefin des Saalbacher Hof durfte an diesem Abend in Deutschland einen HR-Award entgegen nehmen. Vertreten von Birgit Gerns berichteten sie von veränderten Maßnahmen im Tourismusbereich durch digitale Tools. Doods nennt sich das neue Produkt des innovativen Tourismusteams. Dabei beschäftigen sie sich mit dem Thema der Mitarbeiterzufriedenheit, dem „Spirit“ und Kompetenzen die MitarbeiterInnen einbringen wenn man sie lässt und welch unglaubliches Know How in einem Betrieb stecken kann wenn persönliche Kompetenz auf Digitalisierung trifft.

Esengül Celik Bsc. von Frau und Arbeit Pinzgau, kann als IntegrationsexpertIn, mobile Bildungsberaterin ein Lied von liegen gebliebenen Kompetenzen der Frauen singen. Oft, so Frau Esengül, sind Frauen mit abgeschlossenen Studien in der Region, gesetzliche Regelungen, Anerkennungsmechanismen und gesellschaftliche Normen hingegen geben den Frauen nicht die Chance ihre Fertigkeiten auszuüben und können demnach weiteres Know-How nicht in die Region tragen.

Unterberger Hermann vom AMS Zell am See, beeindruckte das Tun der Saalbacher Tourismusbetriebe in den letzten Jahren. Die Professionalisierungsprozesse die trotz kürzerer Saisonen Verlängerungen von Urlaubsmöglichkeiten bieten sind ein weiterer Indikator wie viel Innovationskraft es in der Region gibt – interkulturell wie digital.

Wandel im Tourismus – digital und interkulturell ist eine Veranstaltung vom Projekt Querbeet vom Salzburger Bildungswerk/Gemeindeentwicklung in Kooperation mit dem Netzwerk Bildungsberatung, dem Bildungsblog, Ikult und Leader.

 

In Kooperation mit:

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